ANGST

29% der Menschen erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer Angsstörung - somit handelt es sich hierbei um die häufigste psychische Erkrankung überhaupt! Man unterscheidet folgende Arten von Angsterkrankungen:

Allen gemeinsam ist die Angst, als ständiger Begleiter. Sei es die Angst vor bestimmten Situationen (Höhe, Menschenmenge, Fliegen, öffentliche Verkehrsmittel, Autofahren, geschlossene Räume, vor anderen etwas vortragen, sich vor anderen blamieren...), Tieren (Spinnen, Ratten...), Krankheit,  Keimen, Schmutz oder Verletzungen (Spritzen, Operationen...), welche man als Phobie bezeichnet, oder ein allgemeiner Zustand ständiger Sorge und Ruhelosigkeit - die Angst beeinträchtigt das normale Leben und schränkt die Betroffenen im Alltag deutlich ein. Situationen oder Menschen werden gemieden und manchmal kommen noch Panikattacken hinzu, bei denen man glaubt, sterben zu müssen. Die Angst vor der Angst verselbständigt sich.

 

Die Gedanken können immer um dieselben angstmachenden Inhalte kreisen und so sehr man sich auch bemüht, diese Gedanken loszuwerden, umso mehr schwirren sie unaufhörlich im Kopf herum. In diesem Fall spricht man von Zwangsgedanken.

 

Auch Zwangshandlungen können vorkommen - also Verhaltensweisen die immer wieder ausgeführt werden müssen, um die Angst in Schach zu halten, wie z.B.: häufiges Waschen, Zählen, Gegenstände Ordnen, Dinge Kontrollieren, (innerlkiche) Sätze wiederholen etc...

 

Manchmal liegt der Angst auch ein Trauma zugrunde - ein Erlebnis, das die eigene Welt erschüttert hat, bei dem Angst und Entsetzen erlebt wurden und man sich hilflos und ausgeliefert fühlte.